Biogas aus Wirtschaftsdünger

(Quelle FNR/Youtube)

Biogas aus Wirtschaftsdünger ist eine nachhaltige und ökologisch sinnvolle Energiequelle. Wirtschaftsdünger sind organische Abfälle aus der Landwirtschaft, wie zum Beispiel Gülle, Mist oder Silage. Diese Abfälle können in einer Biogasanlage durch anaerobe Vergärung in Biogas umgewandelt werden.

Klimaschutz durch Güllevergärung

Wird Gülle offen gelagert, entweicht Methan in die Atmosphäre. In einer Biogasanlage wird dieses Methan aufgefangen und als Energie genutzt. Die Vergärung von Wirtschaftsdünger gilt deshalb als eine der wirksamsten Klimaschutzmaßnahmen in der Landwirtschaft.

Gleichzeitig bleiben die Nährstoffe im Gärrest erhalten. Der Stickstoff liegt nach der Vergärung zu einem größeren Teil in pflanzenverfügbarer Form vor, und der Gärrest lässt sich gleichmäßiger ausbringen als Rohgülle.

Biogas aus Wirtschaftsdünger liefert zudem planbar Energie: Gülle und Mist fallen das ganze Jahr über an, unabhängig von Ernte und Wetter. Die Anlage kann deshalb gleichmäßig Strom und Wärme erzeugen. Weil keine Ackerfläche für Energiepflanzen gebraucht wird, steht die Güllevergärung nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion. Viele Betriebe nutzen die Abwärme zusätzlich für Stall, Wohnhaus oder Trocknung.

Für Betriebe mit Tierhaltung sind kleine Hofbiogasanlagen interessant, die fast ausschließlich mit Gülle und Mist arbeiten. Dafür hat NQ-Anlagentechnik das NQ-Gülle-Energie-Konzept entwickelt. Einen Überblick bieten unsere Hofbiogasanlagen.

Referenzanlagen