Behälterisolierung für Biogasanlagen
Die Behälterisolierung für Biogasanlagen hält die Gärbehälter energiesparend auf Betriebstemperatur.
Isolierung aus Styrodur
Um die Betriebstemperatur in den Gärbehältern mit so wenig wie möglichen Energieaufwand zu gewährleisten, ist es unablässig den Behälter zu Isolieren. Außen wird er mit 100 mm starken Styrodurplatten isoliert, die auch innen im Gasraum an der Behälterdecke zur Anwendung kommen. Eine Plattenhöhe im Behälterinneren von der Decke abwärts wird mit 50 mm starken Platten verkleidet.
Die Bodenplatte des Gärbehälters erhält wieder eine Isolierung von 100 mm starken Platten die mit Stufenfalz ausgestattet sind.
Das Styrodur zeichnet ein hoher Wärmedämmwert aus, seine Säurebeständigkeit dient im Gasraum des Behälters zugleich als Betonschutz. Die stabile Struktur ermöglicht eine schnelle und leichte Verarbeitung.
Isolierung spart Wärme und schützt den Beton
Ein gut gedämmter Gärbehälter verliert auch im Winter nur wenig Wärme. Dadurch bleibt mehr Abwärme des BHKW für andere Zwecke übrig, etwa für Wohnhaus, Stall oder ein Wärmenetz. Gleichzeitig arbeitet die Fermenterheizung gleichmäßiger, und die Temperatur im Behälter bleibt stabil.
Die Dämmung im Gasraum hat eine Doppelfunktion: Sie verringert Wärmeverluste und schützt die Betondecke vor schwefelhaltigen Gasen. So verlängert die Isolierung die Lebensdauer des ganzen Behälters.
Weil die Platten leicht und formstabil sind, lassen sie sich auch an bestehenden Behältern nachträglich anbringen – etwa im Rahmen einer Sanierung oder Erweiterung.

