Fermenterheizung für Biogasanlagen
NQ-Fermenterheizung aus HDPE
Die Behälterheizung ist bei Biogasanlagen der NQ-Anlagentechnik innerhalb des Gärbehälters an die Außenwand angeschraubt. So entfaltet sich die gesammte Heizleistung im Behälter und geht nicht in der Betonwandung verloren.
Sie ist kostengünstig in HDPE ausgeführt und besteht aus 24 voneinander unabhängigen Heizkreisläufen. Das bringt den Vorteil, jeder Kreislauf kann separat abgetrennt werden. Sollte ein oder mehrere Kreisläufe durch mechanische Schäden Undichtigkeiten aufweisen, werden diese bis zur nächsten Behälterrevision herausgenommen, um sie dann zu erneuern.
Die richtige Temperatur für eine stabile Gärung
Die Bakterien im Fermenter arbeiten am besten bei gleichbleibender Temperatur. Schon wenige Grad Abweichung können die Biogasproduktion bremsen. Die Fermenterheizung gleicht Wärmeverluste aus und erwärmt frisch eingebrachtes Substrat – vor allem im Winter und bei großen Güllemengen.
Die Wärme dafür stammt in der Regel aus der Abwärme des eigenen BHKW. Zusammen mit einer guten Behälterisolierung bleibt der Energiebedarf gering.
Weil die Heizkreise einzeln absperrbar sind, läuft die Anlage auch bei einem Schaden an einem Kreis weiter. Die Reparatur lässt sich dann bei der nächsten Revision einplanen, ohne dass der Behälter außerplanmäßig geleert werden muss.
Die Heizleitungen aus HDPE sind korrosionsbeständig und unempfindlich gegenüber den aggressiven Bestandteilen des Gärsubstrats. Damit eignen sie sich für den dauerhaften Einsatz im Fermenter und im Nachgärer.
