Mikrogasnetze für Biogas

Mikrogasnetze für Biogas transportieren das Gas per Leitung zu einem BHKW direkt beim Wärmeverbraucher.

Alternativ bei größeren Entfernungen

Bei größeren Entfernungen zum Wärmeverbraucher empfiehlt sich ein Mikrogasnetz.

Hier wird das im Fermenter entstehende Biogas über Gasleitungen zu einem in der Nähe der Wärmeverbraucher (z.B. Wohnhäuser, Unternehmen und öffentliche Einrichtungen) liegendem Satelliten-BHKW geleitet. Dort wandelt das Blockheizkraftwerk die Energie des Biogases zu Wärme und Storm um. Die Nähe des BHKWs zu den Verbrauchern steigert den Gesamtwirkungsgrad der Biogasanlage, da Leitungsverluste der Wärmeleitung vermindert werden.

Das Funktionsprinzip ist genau wie bei den Wärmenetzen, nur wird hier eine Gasleitung von der Biogasanlage zum Stelliten-BHKW-Gebäude verlegt. In diesem ist der Energiemotor installiert, von dort wird die Wärme über ein Nahwärmenetz zu den einzelnen Verbrauchern geleitet.

Gas transportieren statt Wärme

Gas lässt sich über weite Strecken nahezu verlustfrei transportieren, Wärme dagegen kühlt in langen Leitungen ab. Deshalb lohnt sich ein Mikrogasnetz vor allem dann, wenn die Wärmeabnehmer einige Kilometer von der Biogasanlage entfernt liegen.

Das Satelliten-BHKW steht in einem kleinen Gebäude direkt beim Wärmeabnehmer, etwa an einer Schule, einem Gewerbebetrieb oder in der Ortsmitte. Dort ist auch der Pufferspeicher untergebracht.

Gasleitung, Satelliten-BHKW und Wärmeverteilung planen wir aus einer Hand, einschließlich Trassenplanung und Genehmigungen. Bei kürzeren Entfernungen ist ein klassisches Wärmenetz oft die einfachere Lösung.

Satelliten-BHKW Mikrogasnetz