BHKW-Gebäude für Biogasanlagen

Bei größeren Biogasanlagen ist ein externes Gebäude nötig

Bei der NQ-Biogasanlage oder der NQ-Großanlage werden die BHKWs in einem eigenständigen Gebäude installiert. Dieses muss komplett schallisoliert errichtet werden um die Lärmbelastung nach außen einzudämmen. Die Lufteinlässe (Zu- und Abluft für die Energiemotoren) des BHKW-Gebäudes sind mit Schallkulissen versehen damit so wenig Geräusche wie mölich nach außen dringen. Durch die Baulänge der Schallkulissen kann auf die unterschiedlichen Frequenzen der Motorengeräusche reagiert werden. Je höher das Motorengeräusch desto kürzer die Baulänge der Kulisse.

Platz für Technik, Wartung und Erweiterung

Ein eigenes BHKW-Gebäude bietet ausreichend Platz für mehrere Motoren, Schaltanlagen, Gastechnik und Wärmeverteilung. Das ist besonders wichtig, wenn die Biogasanlage flexibel Strom erzeugen soll und dafür zusätzliche BHKW-Leistung installiert wird.

Neben dem Schallschutz spielen Belüftung, Brandschutz und gute Zugänglichkeit eine große Rolle, denn Wartungsarbeiten an den Motoren müssen sicher möglich sein. Wir planen das Gebäude deshalb passend zur Leistung der Anlage, zu den Auflagen der Genehmigung und zu späteren Erweiterungen.

Für die Genehmigung ist häufig ein Schallgutachten nötig. Wir stimmen die Ausführung des Gebäudes frühzeitig mit den Gutachtern ab, damit die geforderten Immissionswerte am Standort sicher eingehalten werden – auch bei Nachbarn in geringem Abstand.

Wie wir bestehende Anlagen für den flexiblen Betrieb ausbauen, lesen Sie unter Flexibilisierung / Erweiterung / Ausschreibung.

BHKW-Gebäude